Büchersterne die verzaubern

Büchersterne die verzaubern – Magie hinter den sieben Bergen

Worum geht es in „Magie hinter den sieben Bergen“. Beschreibe kurz mit eigenen Worten.

In „Magie hinter den sieben Bergen“ betreten wir eine Welt, die fast so ist wie unsere – nur, dass es eben Dinge wie Magie, Monster und Götter tatsächlich gibt. Zombies entstehen durch die Infektion mit einem aggressiven Pilz, Gestaltwandler beherrschen die Bonner Unterwelt und man kann seinen Lebensunterhalt als Hexe verdienen – wenn man die entsprechenden Papiere hat, schließlich sind wir in Deutschland. 

Magst du uns ein wenig über den Spielort des Buches verraten? Hat der eine größere Bedeutung?

„Magie hinter den sieben Bergen“ spielt zu großen Teilen in Bonn, wo ich auch lebe. Schon immer war mein Gehirn ein wenig merkwürdig: Ich erlebe alltägliche Situationen, und plötzlich ist da eine kleine Stimme: „Was, wenn es auf dem Drachenfels tatsächlich Drachen gäbe?“ Also habe ich angefangen, darüber zu schreiben. Die meisten Schauplätze in „Magie hinter den sieben Bergen“ kann man echt besuchen – einige Strecken bin ich zu Fuß abgegangen, um die Zeitabstände etc. auch richtig hinzukriegen.

Helena ist eine staatlich geprüfte Hexe. Worin besteht der Unterschied zu einer normal Hexe?

Hexerei ist in „Magie hinter den sieben Bergen“ eine anerkannte Religion, aber wenn man mit ihr Geld verdienen will, braucht man die entsprechenden Prüfungen und Papiere – schon allein aus Versicherungsgründen! Es gibt sogar Studiengänge in Sachen Magie und Hexerei, und am Ende hat man dann ein eigenes hübsches Diplom.

Helena ist in einem feministischen Hexenzirkel aufgewachsen, trotzdem musste sie alle notwendigen Prüfungen ablegen. Jetzt arbeitet sie als Beraterin für die Stadt oder hilft privaten Kunden, kleine und größere Probleme zu lösen, bei denen man Magie braucht.

Was ist für Helena das Schönste am Hexendasein?

Die Verbindung zur Natur. Hexerei vertröstet dich nicht aufs Jenseits oder verlangt Selbstkasteiung zur Strafe für irgendwelche Sünden – es ist eine lebensbejahende Religion, bei der man Verantwortung für seine Handlungen übernimmt und aufgefordert ist, das Leben zu genießen. 

Was ist deine persönliche Lieblingsstelle in diesem Buch?

Puh, das ist eine schwierige Frage. Immerhin geht es um neun Romane (je drei pro Sammelband), fast 500.000 Wörter … ich weiß nicht, ob ich mich auf eine einzige Stelle beschränken könnte. Ich finde, die Interaktionen zwischen Helena und ihrem Assistenten Falk sind mir gut gelungen, und das Ende der Geschichte „Feengestöber“ war emotional richtig hart, weil ich diverse Leute in Lebensgefahr bringen musste.

Warum sollte der Leser ausgerechnet zu deinem Buch greifen?

Schaut euch doch nur die Cover an! Und die Bücher sind richtig dick, das macht sich hervorragend im Regal! Außerdem ist die Serie abgeschlossen – ihr müsst also nicht bangen, ob ihr das Ende jemals in Händen halten werden wie bei gewissen anderen Fantasy-Reihen. 

Spaß beiseite … wenn ihr euch jemals gefragt habt, wie das Finanzamt auf die Existenz von Feen und Zwergen reagiert und ob es den Umweltschützern gelingt, die Drachen vor dem Aussterben zu bewahren, seid ihr bei mir genau richtig. 

Allerdings findet ihr bei mir KEINE toxischen Beziehungen oder Liebesdreiecke – niemand hat Zeit dafür, schließlich müssen wir Leben retten!

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