Rezension

Rezension April Moon – Hexenrune

Buch: April Moon – Hexenrune

Autor: Lady Grimoire

Das Buch ist leider nicht mehr erhältlich

April ist kein gewöhnliches Mädchen, sondern eine Hexe! Schamlos nutzt ihre Mutter Aprils besondere Gabe aus, um sich gierig zu bereichern. Doch eines Tages ist der Punkt erreicht, an dem die Junghexe ihrer Mutter die Grenzen aufzeigt. April entscheidet sich, ihr eigenes Leben zu leben, auch wenn sie erst fünfzehn Jahre alt ist. Verzweifelt schließt sie sich einem okkulten Prager Verbund von Hexen und Hexern an, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, vor allem Teenager-Hexen unter seine Fittiche zu nehmen und diese zu fördern. Doch als April ein altes Geheimnis aufdeckt, das die Grundfesten der Organisation erschüttert, wird sie vom Schützling zur Gejagten unter ihresgleichen … 

💜 Handlung
April ist eine junge Hexe die die Gabe der Heilung besitzt. Ihre Mutter missbraucht April’s Gabe um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, doch das wiederum wiederstrebt April.
Dadurch kam es zum Streit zwischen den beiden und will ausziehen. Da erscheint Maytas auf der Bildfläche und erzählt ihr von Pagan den Institut für junge Magier dem sich April ohne nachzudenken sofort anschließt. Doch war die Entscheidung richtig? Denn dort gehen merkwürdige Dinge vor sich.

Die Grundidee ist gar nicht mal so schlecht, doch bin ich nicht ganz mit der Umsetzung zufrieden.
April ist 15, dafür hinterfragt sie mir einfach zu wenig und nimmt alles hin.
Ebenso die Art wie sie dort Beziehungen aufbaut erinnert mich eher an den Kindergarten. Jeder der nett zu ihr ist ist gleich ihr Freund und wenn er was tut was ihr dann doch nicht gefällt, sind wir dann halt nicht mehr Freunde.
Für die wenigen Seiten ist ziemlich viel passiert und es wurden viele Ideen untergebracht, ich hätte es schöner empfunden man hätte sich auf einige beschränkt und diese besser ausgearbeitet.

3⭐⭐⭐5

🧡 Setting
Das Setting ist hier nicht wirklich spannend und man bekommt kaum etwas davon mit. Anfangs befinden wir uns in April’s zu Hause was jetzt nichts besonderes war. Nachher ging es ins Pagan – das Institut für junge Hexen, da wurde jedoch nicht allzuviel davon berichtet. Vielleicht kommt das ja noch.
4⭐⭐⭐⭐5

💙 Spannung / Stimmung
Richtig schön geschildert war April’s Magie. Wie sie sich zeigt und was sie alles machen kann. Gerade magische Fähigkeiten finde ich immer sehr spannend. Doch gibt es diesbezüglich im Fortschreiten der Geschichte noch eine Überraschung deren Umsetzung ich auch echt gelungen fande.
Neugierig war ich auch auf das Institut gewesen. Wie es sich dort Leben lässt. Wie ein Tag dort verläuft. Da hat man ja leider nicht sehr viel mitbekommen.
Wiederum wurden einige Kräfte der anderen Kinder gezeigt die echt originell waren.
Manche Szenen gingen mir einfach zu schnell, sodass sich nicht immer richtig Spannung aufbauen konnte, gar manchmal zäh wirkte bis wieder etwas passiert ist.
3⭐⭐⭐5

💛 Charaktere
April sieht ihre Gabe als Geschenk und möchte ohne Bezahlung helfen, was sie mir sehr sympatisch macht. Zudem will sie im Leben etwas erreichen.
Im Institut kam es zu einigen Ausandersetzungen mit anderen Junghexe wo sie ihre Schlagfertigkeit unter Beweis stellt.

April war die einzige der zahlreichen Charaktere die ich beschreiben kann, da sie am authentischten rüber kommt. Alle anderen sind noch nicht tief genug ausgearbeitet um sie greifen zu können. In anbetracht der Kürze des Buches ist das gerade noch okey, aber im nächsten Band muss da mehr kommen.
2⭐⭐5

💚Schreibstil
Der Schreibstil war sehr wechselhaft zwischen Spannung und Faszination und Langatmigkeit.
Der Schreibstil an sich war leicht verständlich und dem Alter entsprechend angepasst.
Manche Szenen wurden schön herausgearbeitet wie die magischen Momente z. B. Bei anderen wiederum waren eher unüberlegt und ließen die Protagonistin wie ein Kleinkind wirken.
Außerdem wäre es schön gewesen die Szenen zu genießen, einige wurden doch sehr schnell abgehandelt.

Der nächste Band wird von mir nochmal eine Chance bekommen, sollte es mich dennoch nicht überzeugen ist das leider verschenktes Potenzial, denn die Grundidee gefiel mir schon ganz gut.
3⭐⭐⭐5


Gesamtwertung 3 ⭐⭐⭐

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