Rezension

Rezension Frostmagie – eine Hexe zu Halloween

Buch: Frostmagie – Eine Hexe zu Halloween

Autor: Jennifer J. Grimm

ASIN: B09FGRBJ8W

Halloween naht und gleichzeitig droht Frost Creek furchtbares Unheil …
Nach dem frostmagischen Weihnachten hat sich Viviens Leben komplett verändert. Gemeinsam mit dem Dämon Grhey, dessen höllisch verführerischen Küssen sie kaum widerstehen kann, lebt sie nun in Frost Creek und haucht dem Erbe ihrer Großmutter neues Leben ein – ohne sich ihre eigene Magie einzugestehen. Doch kurz vor Halloween beginnt die idyllische Fassade der Kleinstadt zu bröckeln: Menschen verschwinden im Wald und kehren nicht mehr zurück. Vivien muss sich der wachsenden Bedrohung in der Stadt stellen und damit auch ihrem magischen Vermächtnis. Grheys Verhalten wird immer mysteriöser, bis sich Vivien die Frage stellen muss:
Hat er etwas mit dem dunklen Geheimnis des Waldes zu tun?
Der neue Roman von „Hells Love“-Autorin Jennifer J Grimm entführt ihre Leser ein weiteres mal nach Frost Creek! Dieser Band ist einzeln lesbar, doch das Lesevergnügen ist deutlich schöner, wenn man auch Frostmagie – Ein Dämon zu Weihnachten gelesen hat.

Frostmagie geht in die nächste Runde und entführt uns wieder ins kleine Städtchen Frost Creek. Diesmal mit „eine Hexe zu Halloween“ von Jennifer J. Grimm.
Durch eine meiner Stammautoren für die ich blogge wurde ich auf diese Reihe aufmerksam und verschlang alle Bücher der ersten Staffel, da war es nicht fern das ich die Fortsetzungen lesen werde.

Hauptsächlich geht es in „eine Hexe zu Halloween“ darum die Leute aus Frost Creek zu schützen. Menschen scheinen im Wald zu verschwinden und keiner weiß wo sie geblieben sind. Vivien hat bei der Sache ein ungutes Gefühl und versucht dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Was sie dort jedoch erwartet damit hätte auch sie nicht gerechnet.
Abgesehn von der Bedrohung der Bewohner lebt sie sich immer mehr in Frost Creek ein und nimmt ihre Aufgabe sehr ernst das Erbe ihrer Granny alle Ehre zu machen.
Thematisch passt das Buch wunderbar zu Halloween mit seinen mysteriösen Vorfällen.

Gefühlt ist für mich bei Vivien und Grhey ein wenig die Zeit stehen geblieben. Sie kümmert sich noch immer um das Erbe ihrer Granny, scheint dabei nicht recht voran gekommen und ihre Magie akzeptiert sie ebenfalls nach wie vor nicht, auch Grhey ist ihr als Dämon immer noch zu unterwürfig.
Hier hätte ich wohl einfach ein wenig an der Zeit gedreht.
Jedoch konnte mich die Geschichte mit weiterem Voranschreiten wieder etwas abholen.
Vorallem die Zwischenfälle im Wald hinterlassen ein schauriges Gefühl.
Der Aufbau an sich war stimmig und die Reaktionen der Protagonisten nachvollziehbar. Die Spannung baute sich im Laufe der Geschichte immer wieder auf, jedoch konnte mich die Autorin nicht durchgehend abholen, mir fehlte irgendwie manchmal der Zauber von Frost Creek.
Eine meiner Lieblingsstelle war jedoch das unerwartete Ende, mehr kann ich jedoch nicht verraten.

Leider entwickelten sich die Charaktere nicht viel weiter, ich hatte das Gefühl sie nicht richtig greifen zu können. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Ich konnte sie nicht immer wirklich ernst nehmen.

Grhey ist ein Dämon, auch wenn nicht jeder zerstörerische Eigenschaften hat stelle ich ihn mir nicht so handzahm vor wie er in der Geschichte geschildert wird. Die Autorin hat versucht es manchmal nicht allzu unterwürfig darzustellen, aber das kam nicht wirklich realistisch bei mir an. An sich ist er aber ein netter Typ, sympathisch mit seiner herzlichen und beschützerischen Art Vivien gegenüber, der meist seine Bedürfnisse in den Hintergrund stellt.

Vivien gefällt mir da schon deutlich besser. Sie ehrt das Erbe ihrer Granny und versucht ihm wieder Leben einzuhauchen. Auch nimmt sie zum Großteil alle Eigenheiten ihres Dämons, Grhey, hin und akzeptiert diese auch. Die Magie in sich versucht sie zu ignorieren was irgendwie verständlich ist, da sie bisher nicht davon wusste. Jedoch ging es dann doch ziemlich plötzlich, auch wenn das die einzige Lösung zur Rettung der Bewohner für Frost Creek bedeutete.

Der Schreibstil an sich gefiel mir dennoch ganz gut. Leicht und flüssig kann man dem Geschehen folgen. Leider habe ich ein paar kleine Fehlerchen entdeckt von denen ich mich nicht stören ließ, bei mir ist auch nie alles perfekt.
Auch wenn für mich hier nicht alles stimmig war habe ich mich unterhalten gefühlt, wollte wissen wie es mit Vivien und Grhey weiter ging und vorallem wollte ich hinter die Geschehnisse im Wald kommen.

Bewertung ⭐⭐⭐

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