Rezension

Rezension Fürimmerhaus

Buch: fürimmerhaus

Autor: Kai Meyer

ISBN: 978-3737358286

ASIN: B09324VB5R

Das Fürimmerhaus steht zwischen den Welten, am Ufer eines dunklen Ozeans. Es hat tausende Hallen und Säle, seine Korridore sind endlos. Und noch immer wächst es weiter und verändert sich.

Im Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held wie die anderen. Er besitzt keine Erinnerung, ist nur von einem überzeugt: Er hat niemals eine Welt gerettet. Und so begibt er sich auf die abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus, auf der Suche nach seiner Bestimmung.

Calamina, Ambra, Diabondo, Emmeline, Hengis und Hyazinhte haben eines gemeinsam, sie sind Helden ihrer Zeit und haben ihre Welt vor dem Untergang gerettet, nun sind sie Gefangene im fürimmerhaus. Außer Cater der passt nicht so ganz ins Gesamtbild, da er überzeugt scheint kein Held seiner Zeit zu sein, aber wer war er dann?
Jedoch besitzt keiner der vermeintlichen Helden Erinnerungen an die vorherige Zeit und somit auch keine Antworten auf die vielen Fragen die Ihnen in den Sinn kommen.
Als Leser fühlt man sich stets als Beobachter des Geschehens wodurch man keinen wirklichen Zugang zu den Charakteren aufbauen kann und alles eher etwas oberflächlich wirkt. Dennoch waren die Charaktere interessant geschildert und man wollte mehr erfahren wer sie wirklich waren, leider blieb das bei den meisten aus.

Ich habe bisher zuvor auch noch keines der Bücher des Autors gelesen, aber eines muss man ihm lassen die Welt die er im fürimmerhaus erschaffen hat ist gewaltig, detailreich und bilderhaft. Jeden Raum jeden Saal und jegliche Veränderung war spürbar. Ein wenig fühlte es sich an als besichtigte man das Gemäuer und seine Bewohner darin, aber auch wenn die Welt unglaublich war und mit vielen Überraschungen gespickt, konnte ich auch hier keinen Bezug aufbauen, wenn ich auch fasziniert von den Eindrücken war.

Die Geschichte war ziemlich außergewöhnlich, lange tappt man im dunkeln, da man wie die Charaktere erst Stück für Stück hinter das Rätsel kam. In einem Moment weiß man nichts im nächsten strömen unglaublich viele Eindrücke auf einen ein. Zum einen war dies ziemlich anstrengend, aber auch etwas erleichternt mal etwas genaueres zu erfahren, denoch fesselte es mich irgendwie.
Die Geschichte ist keineswegs vorhersehbar und man weiß nie was im nächsten Augenblick passieren wird was aber nicht weiter schlimm war.
Etwas enttäuscht war ich jedoch vom Ende, was mich nicht wirklich zufrieden stellte, denn ich erwartete etwas mehr als dass, wenn ich auch nicht genau wusste was.

Der Schreibstil des Autors war für mich etwas ungewöhnlich und so richtig warm wurde ich mit der Geschichte nicht, da ich alles mehr als Beobachter war nahm als mitten drin dabei zu sein. Da fehlte mir einfach das gewisse etwas um voll auf meine Kosten zu kommen. Somit war die Geschichte faszinierend und abenteuerlich, aber mit einer großen, unüberwindbaren Distanz die mein Lesevergnügen einschränkt. Das Buch ist interessant muss man aber nicht unbedingt gelesen haben.

⭐⭐⭐

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