Rezension

Rezension Vinaya – Prinzessin der Leoparden

Buch: Vinaya – Prinzessin der Leoparden

Autor: Sophie Fawn

ASIN: B09H1HNGCV

Prinzessin Vinaya fühlt sich Tieren näher als Menschen. Das gilt besonders für Schneeleoparden, in deren Geist sie eindringen und deren Sinne sie sich zu eigen machen kann.
Bis zu ihrem 18. Geburtstag soll sie einen Prinzen wählen, um diese Fähigkeit an die nächste Generation weiterzugeben. Als sie sich weigert, lädt die Königin Anwärter ein, ihre Eignung unter Beweis zu stellen. Betrug, Intrigen – alles ist im Kampf um den Thron erlaubt. Nur eines nicht: Vinaya darf keinen Einfluss nehmen.
Und es wäre fatal, ihr Herz an einen anderen als den Sieger zu verschenken.

Vinaya – Prinzessin der Leoparden ist ein Einzelband und im Bereich Romantasy angelegt, geschrieben von Sophie Fawn.
Ich selbst bin durch die Autorenseiten auf das Buch aufmerksam geworden und der Klappentext machte mich einfach neugierig, sodass ich zu diesem Buch griff.

Prinzessin Vinaya ist dazu bestimmt ihre Blutlinie aufrecht zu erhalten und ihre Gabe, in den Geist eines Leoparden einzudringen, an ihre Tochter weiter zu geben. Außerdem wird sie eines Tages das Volk von Himal anführen.
Dazu soll sie zu ihrem 18. Lebensjahr verheiratet werden, was sie verweigerte.
Nun dürfen aus verschiedenen Königreichen die Prinzen um die Hand der Prinzessin kämpfen, denn dem Gewinner wird ihr Herz gehören, dass sie bereits verschenkt hat und sie kann nichts dagegen tun.

Eine Geschichte über Macht, Intrigen, mentale Fähigkeiten, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt, Betrug, Verrat, Liebe und Gerechtigkeit.

Der Aufbau der Geschichte gefiel mir richtig gut, auch wenn ich anfänglich mega verwirrt war.
Die Vorstellung der einzelnen Prinzen, zu welchem Reich sie gehören und welche Eigenschaften zu den jeweiligen Prinzen gehören auseinander zu halten, dass dauert bei mir immer ein wenig bis alles sortiert ist, auch wenn die Autorin das gut umsetzte.

Geschrieben wurde aus der Sicht von Vinaya und Silvano was dem Leser tiefe Einblicke ins Geschehen, als auch in beide Gefühlswelten ermöglicht.
Gefühlt steht alles irgendwie im Vordergrund, nur abwechselnd was mich sehr überraschte, vorallem wegen der Kürze des Buches.
Man bekommt die Kämpfe der Prinzen mit, die Intrigen und Anschläge, auf der anderen Seite zeichnet sich ab, dass die Prinzessin ihr Herz bereits an einen der Prinzen verschenkt hat und auch da gab es Momente die mir unter die Haut gingen, mir Gänsehaut bescherten und dann lernte man Vinaya selbst kennen, ihr Heimatland mit all seinen Bräuchen und die Wichtigkeit der Leoparden die dort schon als heilig gelten.

Es faszinierte mich einfach, alles war so spürbar, sei es die Kälte von Himal, das tapsen der Leoparden oder schnauben der Pferde. Dies liegt nicht zu letzt an dem besonderen Schreibstil der Autorin die ihr Können auch hier wieder unter Beweis gestellt hat. Ihr Schreibstil ist leicht, unbeschwert und emotionsgeladen sowie ausdrucksstark und bildgewaltig.

Die Charaktere waren unglaublich tief, jeder hatte seine Hintergrundgeschichte was ihn ein Stück realistischer wirken lässt. Sie verkörperten ihre Rolle perfekt egal ob gute Seele oder Bösewicht. Mir gefiel, dass die Autorin die Charaktere, gerade die der Prinzen so unterschiedlich gewählt hat und auch die Leoparden selbst irgendwie eine Seele bekommen habe. Zur Abwechslung mal was anders, denn meist wirken die Tiere eher leblos.

Mir persönlich hat die Geschichte richtig gut gefallen und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die Idee ist nicht ganz neu, aber durch ihre Umsetzung wurde die Geschichte dennoch zu etwas besonderem und einmaligem umgeschrieben, daher kann ich hier nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Die Geschichte ist einfach unglaublich toll.

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